Aquarium Bakterienkulturen
Ein gesundes Aquarium ist mehr als nur Wasser und Fische – es ist ein komplexes Ökosystem, in dem mikroskopisch kleine Helfer eine entscheidende Rolle spielen. Bakterienkulturen im Aquarium sind die unsichtbaren Helden, die für das biologische Gleichgewicht sorgen und schädliche Abfallstoffe in unbedenkliche Verbindungen umwandeln. In diesem Artikel erfährst du alles über die Bedeutung, Anwendung und Vorteile dieser wichtigen Mikroorganismen für deine Unterwasserwelt.
Warum Bakterienkulturen für dein Aquarium unverzichtbar sind
Stell dir vor, du hast ein neues Aquarium eingerichtet: Das Wasser ist kristallklar, die Pflanzen sind sorgfältig platziert, und die ersten Fische ziehen ein. Doch ohne die richtigen Mikroorganismen kann dieses idyllische Bild schnell kippen. Bakterienkulturen für Aquarien bilden die Grundlage des biologischen Gleichgewichts und sind für den Abbau von Schadstoffen wie Ammoniak und Nitrit verantwortlich.
Im natürlichen Stickstoffkreislauf eines Aquariums wandeln bestimmte Bakterienarten die giftigen Ausscheidungen der Fische (Ammoniak) zunächst in Nitrit und dann in das weniger schädliche Nitrat um. Dieser als Nitrifikation bekannte Prozess ist essenziell für die Gesundheit deiner Fische. Ohne ausreichende Bakterienkulturen kann es zu einer gefährlichen Anreicherung von Giftstoffen kommen, die im schlimmsten Fall zum Tod der Aquarienbewohner führen kann.
Ein weiterer Vorteil der Aquarium Bakterienkulturen ist die Bekämpfung von unerwünschten Organismen. Die guten Bakterien besetzen ökologische Nischen und verhindern so, dass sich pathogene (krankmachende) Mikroorganismen ausbreiten können – ein natürlicher Schutzschild für deine Unterwasserwelt.
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Verschiedene Arten von Bakterienkulturen und ihre Wirkung
Im Aquarienbereich unterscheiden wir hauptsächlich zwischen zwei Typen von nützlichen Bakterien:
- Nitrifizierende Bakterien: Diese Bakterien, hauptsächlich aus den Gattungen Nitrosomonas und Nitrobacter, sind für den Stickstoffkreislauf verantwortlich. Nitrosomonas wandelt Ammonium in Nitrit um, während Nitrobacter das giftige Nitrit in das weniger schädliche Nitrat umwandelt.
- Heterotrophe Bakterien: Diese Bakterien bauen organische Stoffe wie Futterreste und Pflanzenteile ab und tragen zur Wasserhygiene bei.
Moderne Starterbakterien für Aquarien enthalten oft eine Mischung verschiedener Bakterienstämme, um eine umfassende Wirkung zu erzielen. Einige Produkte bieten zusätzlich Enzyme, die den Abbauprozess von organischem Material beschleunigen können.
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Die Wirksamkeit der Bakterienkulturen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:
- Wassertemperatur (idealerweise 24-28°C für optimales Bakterienwachstum)
- pH-Wert (meist zwischen 7,0 und 8,0)
- Sauerstoffgehalt (gute Durchlüftung fördert aerobe Bakterien)
- Oberfläche für die Besiedlung (Filtermaterial, Bodengrund, Dekoration)
Es ist wichtig zu verstehen, dass Bakterienkulturen für Aquarien keine Wundermittel sind. Sie arbeiten im Rahmen der biologischen Gesetzmäßigkeiten und benötigen Zeit, um sich zu etablieren und ihre volle Wirkung zu entfalten.
Die richtige Anwendung von Aquarium Bakterienkulturen
Die Anwendung von Bakterienkulturen variiert je nach Situation:
Neue Aquarien (Ersteinrichtung): Bei der Einrichtung eines neuen Aquariums ist die Zugabe von Filterbakterien besonders wichtig. Diese helfen, die sogenannte „Einfahrphase“ zu beschleunigen. Normalerweise dauert es mehrere Wochen, bis sich eine ausreichende Bakterienpopulation auf natürliche Weise entwickelt. Mit speziellen Bakterienkulturen kann dieser Prozess erheblich verkürzt werden. Wie in unserem Artikel Gesunde Unterwasserwelt für Fische schaffen beschrieben, ist ein stabiles biologisches Gleichgewicht die Basis für ein erfolgreiches Aquarium.
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Nach Filterreinigung: Wenn du deinen Filter reinigst, gehen zwangsläufig auch nützliche Bakterien verloren. Eine kleine Dosis Bakterienkultur nach der Filterreinigung hilft, die Population schnell wieder aufzubauen.
Bei Krankheitsbehandlung: Viele Medikamente gegen Fischkrankheiten schädigen auch die nützlichen Bakterien. Nach einer Behandlung sollten daher Bakterienkulturen zugesetzt werden, um das biologische Gleichgewicht wiederherzustellen.
Bei erhöhten Schadstoffwerten: Messbare Mengen von Ammoniak oder Nitrit im Aquarienwasser sind ein Warnsignal. Die Zugabe von Bakterienkulturen für Aquarien kann helfen, diese Stoffe schneller abzubauen und die Wasserwerte zu stabilisieren.
Bei der Dosierung solltest du dich immer an die Herstellerangaben halten. Mehr ist nicht unbedingt besser – eine Überdosierung kann im schlimmsten Fall zu Sauerstoffmangel führen, da die Bakterien für ihre Arbeit Sauerstoff benötigen.
Bakterienkulturen im Vergleich zu anderen Pflegemitteln
Im Gegensatz zu chemischen Wasseraufbereitern arbeiten Bakterienkulturen auf biologische Weise. Sie bekämpfen nicht nur die Symptome (wie z.B. erhöhte Nitritwerte), sondern adressieren die Ursache, indem sie natürliche Abbauprozesse fördern. Dies macht sie zu einer nachhaltigen Lösung für die Aquarienpflege.
Während Wasseraufbereiter für Aquarien wichtig sind, um Leitungswasser von Chlor und Schwermetallen zu befreien, sorgen Bakterienkulturen für die langfristige biologische Stabilität. Idealerweise werden beide Produkte komplementär eingesetzt, wie auch in unserem Artikel Klares Wasser für gesunde Fische erläutert wird.
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Im Vergleich zu Algenbekämpfungsmitteln bieten Bakterienkulturen einen präventiven Ansatz. Durch den effizienten Abbau von Nährstoffen entziehen sie Algen die Lebensgrundlage, anstatt sie nachträglich zu bekämpfen.
Die besten Bakterienprodukte für verschiedene Aquarientypen
Je nach Aquarientyp können unterschiedliche Bakterienkulturen optimal sein:
Süßwasseraquarien: Für Süßwasseraquarien gibt es eine Vielzahl spezialisierter Produkte. Besonders bewährt haben sich Flüssigkulturen mit lebenden Bakterien, die sofort ihre Arbeit aufnehmen können. Einige Produkte enthalten zusätzlich Enzyme und Nährstoffe, die das Bakterienwachstum fördern.
Meerwasseraquarien: Für Meerwasseraquarien gibt es spezielle Bakterienkulturen, die an die besonderen Bedingungen (höherer pH-Wert, Salzgehalt) angepasst sind. Hier spielen auch Bakterien für den Phosphatabbau eine wichtige Rolle.
Garnelen- und Krebsaquarien: Diese Wirbellosen sind besonders empfindlich gegenüber Schadstoffen. Spezielle Bakterienprodukte für Invertebrata-Becken sind oft sanfter formuliert und enthalten zusätzliche Stämme, die beim Abbau von Chitin (Bestandteil der Außenskelette) helfen.
Pflanzenbecken: Für stark bepflanzte Aquarien gibt es Bakterienkulturen, die zusätzlich den Wurzelbereich der Pflanzen mit nützlichen Mikroorganismen versorgen und so das Pflanzenwachstum fördern.
Bei der Auswahl des richtigen Produkts solltest du auch auf die Form achten: Flüssige Bakterienkulturen wirken am schnellsten, haben aber oft eine begrenzte Haltbarkeit. Gefriergetrocknete Produkte sind länger haltbar, benötigen aber eine Aktivierungszeit. Gel-Kapseln sind einfach in der Anwendung und setzen die Bakterien langsam frei.
Tipps zur Lagerung und Haltbarkeit
Bakterienkulturen sind lebende Organismen und benötigen entsprechende Behandlung:
Die meisten flüssigen Bakterienkulturen für Aquarien sollten kühl (nicht gefrieren!) und dunkel gelagert werden. Die Haltbarkeit beträgt je nach Produkt zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Nach dem Öffnen verkürzt sich die Haltbarkeit erheblich, daher sollte das Produkt zügig aufgebraucht werden.
Gefriergetrocknete Produkte sind in ungeöffnetem Zustand mehrere Jahre haltbar. Nach dem Öffnen sollten sie trocken und verschlossen aufbewahrt werden, um die Wirksamkeit zu erhalten.
Achte beim Kauf auf das Herstellungsdatum – je frischer das Produkt, desto höher die Konzentration lebender Bakterien. Einige Hersteller geben auf der Verpackung die Konzentration aktiver Keime an, was ein guter Indikator für die Qualität sein kann.
Fazit: Bakterienkulturen als Grundlage für ein gesundes Aquarium
Bakterienkulturen für Aquarien sind keine optionale Zugabe, sondern ein essentieller Bestandteil der Aquarienpflege. Sie bilden das Fundament eines funktionierenden biologischen Systems und sorgen für stabile Wasserwerte. Ob bei der Ersteinrichtung, nach Wartungsarbeiten oder bei Problemen mit den Wasserwerten – die richtigen Bakterienkulturen können den entscheidenden Unterschied machen.
Bei regelmäßiger und sachgemäßer Anwendung ermöglichen diese mikroskopischen Helfer eine naturnahe Aquarienumgebung, in der Fische und Pflanzen gedeihen können. Sie sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie wir natürliche biologische Prozesse nutzen können, um unsere Aquarien gesund und stabil zu halten – ganz ohne aggressive Chemikalien.
Investiere in qualitativ hochwertige Bakterienprodukte und gib ihnen die Zeit, die sie für ihre wichtige Arbeit benötigen. Dein Aquarium wird es dir mit klarem Wasser und gesunden, vitalen Bewohnern danken.
+ Wie funktionieren Bakterienkulturen im Aquarium genau?
Bakterienkulturen sind die unsichtbaren Arbeiter in deinem Aquarium, die giftige Abfallstoffe in harmlose Verbindungen umwandeln. Der Prozess läuft so ab: Nitrifizierende Bakterien wandeln zuerst das hochgiftige Ammoniak (aus Fischausscheidungen) in Nitrit um, danach in das weniger schädliche Nitrat.
Für diesen natürlichen Stickstoffkreislauf brauchst du Filterbakterien, die sich vor allem im Filtermedium ansiedeln. Zusätzlich gibt es heterotrophe Bakterien, die Futterreste und organisches Material abbauen.
Die Bakterien benötigen optimale Bedingungen: Wassertemperaturen zwischen 24-28°C, einen pH-Wert von 7,0-8,0 und ausreichend Sauerstoff. Mit Starterbakterien kannst du diesen Prozess erheblich beschleunigen und dein Aquarium schneller besetzen.
+ Wann sollte ich Bakterienkulturen in mein Aquarium geben?
Es gibt vier wichtige Zeitpunkte, an denen Bakterienkulturen besonders wichtig sind:
- Bei der Ersteinrichtung: Ein neues Aquarium braucht unbedingt Starterbakterien, um die Einfahrphase von mehreren Wochen auf wenige Tage zu verkürzen.
- Nach der Filterreinigung: Beim Säubern des Aquariumfilters gehen viele nützliche Bakterien verloren – eine Nachdosierung stellt das Gleichgewicht wieder her.
- Nach Medikamentengabe: Viele Fischmedikamente töten auch gute Bakterien ab.
- Bei erhöhten Schadstoffwerten: Wenn dein Wassertest Ammoniak oder Nitrit anzeigt, helfen Filterbakterien beim schnellen Abbau.
Halte dich immer an die Herstellerangaben – mehr ist nicht automatisch besser!
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+ Was ist besser: flüssige oder gefriergetrocknete Bakterienkulturen?
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, je nach deiner Situation:
Flüssige Bakterienkulturen: Flüssige Bakterien wirken sofort, da sie bereits aktiv sind. Du gibst sie einfach ins Wasser und sie beginnen direkt mit ihrer Arbeit. Der Nachteil: Sie müssen kühl gelagert werden und haben oft nur 6-24 Monate Haltbarkeit. Nach dem Öffnen solltest du sie zügig aufbrauchen.
Gefriergetrocknete Bakterien: Gefriergetrocknete Produkte sind mehrere Jahre haltbar und lassen sich einfacher lagern. Sie benötigen aber 1-2 Stunden „Aktivierungszeit“, bis die Bakterien wieder aktiv werden.
Meine Empfehlung: Für neue Aquarien nimm flüssige Starterbakterien wegen der Sofortwirkung. Für die regelmäßige Pflege sind gefriergetrocknete Varianten praktischer, da du sie vorrätig halten kannst.
+ Wie lange dauert es, bis Bakterienkulturen im Aquarium wirken?
Die Wirkung von Bakterienkulturen hängt stark von der Situation ab:
Bei Neueinrichtung: Mit hochwertigen Starterbakterien kannst du die Einfahrphase auf 3-7 Tage verkürzen. Ohne Bakterien dauert es normalerweise 4-6 Wochen! Kontrolliere die Wasserwerte mit einem Wassertest, um sicherzugehen.
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Nach Filterreinigung: Die Bakterienpopulation erholt sich innerhalb von 2-3 Tagen, wenn du Filterbakterien nachgibst.
Bei akuten Problemen: Wenn Ammoniak oder Nitrit erhöht sind, siehst du erste Verbesserungen nach 24-48 Stunden, die vollständige Stabilisierung kann aber 1-2 Wochen dauern.
Wichtig: Die Bakterien brauchen Oberflächen zur Ansiedlung – ein gutes Filtermaterial mit großer Oberfläche beschleunigt den Prozess erheblich.
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+ Welche Bakterienkulturen brauche ich für ein Meerwasseraquarium?
Meerwasseraquarien haben spezielle Anforderungen, daher brauchst du andere Bakterien als für Süßwasser:
Spezielle Meerwasserbakterien: Bakterienkulturen für Meerwasser sind an höhere pH-Werte (7,8-8,4) und den Salzgehalt angepasst. Sie enthalten oft zusätzliche Stämme für den Phosphatabbau, der im Meerwasser besonders wichtig ist.
Nitrifizierende Bakterien: Auch im Meerwasser wandeln spezielle Starterbakterien Ammoniak über Nitrit in Nitrat um – nur eben salzwassertolerante Arten.
Denitrifizierende Bakterien: Für Riffaquarien sind denitrifizierende Bakterien wichtig, die Nitrat unter anaeroben Bedingungen (z.B. in Lebendgestein) in harmlosen Stickstoff umwandeln.
Tipp: Verwende niemals Süßwasser-Bakterien im Meerwasseraquarium – sie überleben nicht und helfen nicht!
+ Können Bakterienkulturen auch schaden oder überdosiert werden?
Ja, auch bei Bakterienkulturen gilt: Mehr ist nicht immer besser!
Sauerstoffmangel: Das größte Risiko bei Überdosierung ist Sauerstoffmangel. Die Bakterien verbrauchen bei ihrer Arbeit Sauerstoff – zu viele Bakterien können den Sauerstoffgehalt kritisch senken. Achte auf eine gute Belüftung, besonders nach der Zugabe von Starterbakterien.
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Trübes Wasser: Eine massive Überdosierung kann zu bakterieller Wassertrübung führen – das Wasser wird milchig. Das ist nicht direkt gefährlich, aber unschön.
Verschwendung: Bakterien können sich nur so stark vermehren, wie Nahrung (Schadstoffe) vorhanden ist. Überschüssige Bakterien sterben einfach ab – du verschwendest also Geld.
Empfehlung: Halte dich an die Dosierungsanleitung der Filterbakterien und kontrolliere die Werte mit einem Wassertest-Set.
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+ Was ist der Unterschied zwischen Bakterienkulturen und Wasseraufbereitern?
Das sind zwei völlig unterschiedliche Produkte, die sich aber perfekt ergänzen:
Wasseraufbereiter: Wasseraufbereiter neutralisieren sofort Chlor, Chloramin und Schwermetalle aus dem Leitungswasser. Sie machen das Wasser sicher für Fische, wirken aber nur einmalig und bauen keine Schadstoffe ab. Sie arbeiten chemisch.
Bakterienkulturen: Bakterienkulturen sind lebende Organismen, die kontinuierlich Giftstoffe wie Ammoniak und Nitrit abbauen. Sie sorgen für langfristige biologische Stabilität und arbeiten dauerhaft im Aquariumfilter.
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Richtige Anwendung: Bei Wasserwechseln verwendest du zuerst Wasseraufbereiter für das neue Wasser, dann gibst du bei Bedarf Filterbakterien hinzu. Beide Produkte stören sich nicht gegenseitig – im Gegenteil, sie ergänzen sich ideal für ein gesundes Aquarium.
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+ Wie bewahre ich Bakterienkulturen richtig auf?
Die richtige Lagerung entscheidet über die Wirksamkeit deiner Bakterienkulturen – schließlich sind es lebende Organismen:
Flüssige Bakterien: Flüssige Bakterienkulturen müssen kühl (8-15°C) und dunkel gelagert werden – ideal ist der Kühlschrank. Niemals einfrieren! Nach dem Öffnen innerhalb von 3-6 Monaten aufbrauchen. Achte beim Kauf auf das Herstellungsdatum – je frischer, desto besser.
Gefriergetrocknete Produkte: Gefriergetrocknete Bakterien sind unkomplizierter – trocken und verschlossen bei Raumtemperatur lagern. Ungeöffnet mehrere Jahre haltbar.
Gel-Kapseln: Bei Raumtemperatur lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Qualitätskontrolle: Riecht die Bakterienkultur übel oder fault, ist sie verdorben. Gute Produkte riechen leicht erdig, aber nicht faulig. Kaufe lieber kleinere Flaschen, die du zeitnah verbrauchst, statt große Vorratspackungen.
+ Helfen Bakterienkulturen auch gegen Algen im Aquarium?
Ja, aber indirekt! Bakterienkulturen sind kein direktes Algenmittel, sondern wirken präventiv:
Nährstoffkonkurrenz: Die Bakterien bauen organische Abfälle und Nährstoffe ab, bevor Algen sie nutzen können. Durch Filterbakterien im Aquariumfilter entziehst du Algen die Lebensgrundlage.
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Stabiles Gleichgewicht: Ein biologisch stabiles Aquarium mit ausreichend Bakterien ist weniger anfällig für Algenblüten. Die Mikroorganismen besetzen ökologische Nischen und lassen Algen weniger Raum.
Für akute Probleme: Bei bestehendem Algenbefall brauchst du zusätzlich Algenentferner oder algenfressende Fische. Danach helfen Bakterienkulturen, dass die Algen nicht wiederkommen.
Tipp: Kombiniere gute Filterbiologie mit regelmäßigen Wasserwechseln und angepasster Beleuchtung für besten Algenschutz.
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+ Brauche ich spezielle Bakterien für ein Garnelen-Aquarium?
Ja, für Garnelen und andere Wirbellose gibt es tatsächlich spezialisierte Produkte, und das aus gutem Grund:
Höhere Empfindlichkeit: Garnelen reagieren extrem empfindlich auf Ammoniak, Nitrit und Kupfer. Spezielle Garnelen-Bakterien sind besonders sanft formuliert und kupferfrei.
Chitin-Abbau: Garnelen häuten sich regelmäßig und hinterlassen Chitinhüllen. Spezialisierte Bakterienkulturen für Wirbellose enthalten Stämme, die Chitin effizient abbauen und so Fäulnis verhindern.
Biofilm-Förderung: Viele Garnelen ernähren sich von Biofilm. Gute Bakterienprodukte für Garnelenaquarien fördern die Biofilmbildung auf Dekoration und Pflanzen.
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Bodengrund: In Kombination mit speziellem Garnelen-Soil arbeiten diese Bakterien besonders effektiv. Du kannst auch normale Aquarium-Bakterien verwenden, aber spezialisierte Produkte sind die sicherere Wahl für empfindliche Arten wie Bienengarnelen.