Der beste Aquarium Kescher für jede Situation
Die Wahl des richtigen Aquarium Keschers kann über Erfolg oder Frust bei der Aquarienpflege entscheiden. Ein guter Kescher ist eines der wichtigsten Werkzeuge für jeden Aquarianer und sollte daher mit Bedacht ausgewählt werden. In diesem Ratgeber erfährst du alles über die verschiedenen Arten von Keschern, ihre Einsatzgebiete und worauf du beim Kauf achten solltest.
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Warum der richtige Aquarium Kescher entscheidend ist
Ein qualitativ hochwertiger Aquarium Kescher ist unverzichtbar für die schonende Handhabung deiner Fische und wirbellosen Tiere. Mit dem falschen Kescher riskierst du nicht nur Stress für deine Aquarienbewohner, sondern auch Verletzungen ihrer empfindlichen Schleimhaut oder sogar ihrer Flossen.
Besonders wenn du verschiedene Arten von Aquarienbewohnern hast – von kleinen Garnelen bis hin zu größeren Fischen – ist die Wahl des richtigen Keschers entscheidend. Ein zu grobmaschiger Kescher kann kleine Garnelen durchlassen, während ein zu kleiner Kescher für größere Fische ungeeignet ist.
In unserem Artikel „Fische schonend keschern und umsetzen“ haben wir bereits grundlegende Techniken vorgestellt. Heute gehen wir tiefer auf die verschiedenen Keschertypen und ihre spezifischen Einsatzgebiete ein.
Die verschiedenen Arten von Aquarium Keschern
Standardkescher für allgemeine Zwecke
Der klassische Aquarium Kescher besteht aus einem Netz mit mittlerer Maschengröße und einem Rahmen aus Kunststoff oder Metall mit Handgriff. Diese Allrounder sind für die meisten Aquarienbesitzer ausreichend und eignen sich gut für mittelgroße Fische wie Guppys, Platys oder kleine Buntbarsche.
Die Standardkescher sind in verschiedenen Größen erhältlich, wobei die gängigsten Netzgrößen zwischen 7,5 cm und 12,5 cm liegen. Für ein durchschnittliches Heimaquarium ist ein Kescher mit 10 cm Netzgröße meist die beste Wahl.
Feinmaschige Kescher für Garnelen und Jungfische
Wenn du Garnelen, kleine Schnecken oder Jungfische fangen möchtest, benötigst du einen feinmaschigen Kescher. Diese speziellen Kescher haben deutlich engere Maschen, die verhindern, dass kleine Tiere hindurchschlüpfen können.
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Ein guter Garnelen Kescher hat nicht nur engmaschiges Netzgewebe, sondern ist auch besonders weich, um die empfindlichen Tiere nicht zu verletzen. Die weiche Beschaffenheit ist wichtig, da Garnelen leicht ihre Beine oder Antennen verlieren können, wenn sie mit harten Materialien in Berührung kommen.
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Feinmaschige Kescher sind auch ideal für Aquarianer, die sich mit der Aufzucht von Fischen beschäftigen, da sie die winzigen Jungfische sicher einfangen können, ohne ihnen Schaden zuzufügen.
Großmaschige Kescher für größere Fische
Für größere Fischarten wie ausgewachsene Diskus, Skalare oder Cichliden ist ein größerer Kescher mit robusterem Netz erforderlich. Diese Kescher haben einen stabilen Rahmen und ein tieferes Netz, das den Fisch vollständig umschließen kann.
Dabei ist zu beachten, dass die Maschen nicht zu groß sein sollten, da sich sonst die Flossen der Fische darin verfangen können. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Stabilität und schonender Handhabung ist hier entscheidend.
Spezialkescher für besondere Anforderungen
Neben den genannten Standardvarianten gibt es noch einige Spezialkescher für besondere Einsatzzwecke:
Das Planktonnetz für Aquarien ist extrem feinmaschig und eignet sich zum Abschöpfen von Mikrofutter oder zum Sammeln kleinster Organismen. Es ist besonders nützlich für Aquarianer, die Lebendfutter züchten oder sammeln möchten.
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Der Langstielkescher hat, wie der Name schon sagt, einen besonders langen Griff. Diese Variante ist ideal für tiefe oder große Aquarien, bei denen man sonst nicht bis zum Boden reichen könnte.
Für besonders scheue oder schnelle Fische gibt es spezielle Fangnetze mit Klappverschluss, die das sichere Einfangen erleichtern. Diese sind jedoch für Anfänger oft schwieriger zu handhaben.
Worauf beim Kauf eines Aquarium Keschers achten?
Qualität des Materials
Die Qualität des Netzmaterials ist ein entscheidender Faktor. Hochwertige Kescher bestehen aus weichen, aber dennoch strapazierfähigen Materialien, die die Schleimhaut der Fische nicht verletzen. Minderwertige Kescher haben oft raue Nähte oder steife Netze, die Fische verletzen können.
Der Rahmen sollte stabil, aber nicht zu schwer sein. Rostfreie Materialien wie Kunststoff oder beschichtetes Metall sind zu bevorzugen, da sie die Wasserchemie nicht beeinflussen und langlebig sind.
Passende Größe für dein Aquarium
Die Größe des Keschers sollte sowohl zu deinen Aquarienbewohnern als auch zu den Abmessungen deines Beckens passen. Ein zu großer Kescher ist in einem kleinen Nano-Becken unpraktisch, während ein zu kleiner Kescher in einem großen Gesellschaftsaquarium ineffektiv sein kann.
Für die meisten Heimaquarien empfehlen wir ein Kescher Set mit mindestens zwei verschiedenen Größen: einen kleineren feinmaschigen Kescher für Jungfische und Garnelen sowie einen mittelgroßen Standardkescher für ausgewachsene Fische.
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Ergonomie und Handhabung
Ein oft übersehener Aspekt ist die Ergonomie des Keschers. Ein guter Griff sollte rutschfest und angenehm in der Hand liegen. Bei längeren Fangaktionen kann ein ergonomischer Griff den Unterschied zwischen Erfolg und Frustration ausmachen.
Achte auch auf die Länge des Griffs: Er sollte lang genug sein, um bequem den Boden des Aquariums zu erreichen, ohne dass du deinen Arm bis zur Schulter ins Wasser tauchen musst. Gleichzeitig sollte er nicht so lang sein, dass er unhandlich wird.
Pflege und Wartung deines Aquarium Keschers
Ein guter Kescher kann bei richtiger Pflege jahrelang halten. Nach jedem Gebrauch sollte der Kescher gründlich mit klarem Wasser abgespült werden – ohne Seife oder Reinigungsmittel, da diese Rückstände hinterlassen können, die für deine Fische schädlich sind.
Lasse den Kescher nach dem Abspülen vollständig an der Luft trocknen, bevor du ihn verstaust. Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen und die Lebensdauer des Materials verkürzen.
Überprüfe regelmäßig den Zustand des Netzes auf Risse oder Löcher, die entstehen können, wenn der Kescher an rauen Dekorationselementen hängenbleibt. Ein beschädigter Kescher sollte ersetzt werden, da er sonst Fische verletzen oder entkommen lassen könnte.
Anwendungstipps für verschiedene Situationen
Beim Umsetzen von Fischen solltest du möglichst zwei Kescher verwenden – eine Technik, die wir auch in unserem Artikel „Fang Deine Fische stressfrei“ empfehlen. Mit dem ersten Kescher leitest du den Fisch in eine Ecke, während du ihn mit dem zweiten vorsichtig einfängst.
Für scheue oder besonders schnelle Fische kann es hilfreich sein, den Kescher zunächst einige Minuten bewegungslos im Aquarium zu platzieren. Viele Fische gewöhnen sich an die Anwesenheit des Keschers und werden weniger misstrauisch.
Bei empfindlichen Arten wie Diskusfischen oder langflossigen Betta-Arten ist besondere Vorsicht geboten. Verwende hier unbedingt weiche, feinmaschige Kescher und bewege den Kescher langsam und vorhersehbar, um die Fische nicht zu erschrecken.
Fazit: Der richtige Aquarium Kescher macht den Unterschied
Die Investition in einen hochwertigen Aquarium Kescher zahlt sich langfristig aus – durch weniger Stress für deine Fische, weniger Frustration bei der Aquarienpflege und letztlich auch durch eine längere Lebensdauer deiner aquatischen Haustiere.
Je nach Zusammensetzung deiner Aquarienbewohner kann es sinnvoll sein, mehrere spezialisierte Kescher anzuschaffen oder ein komplettes Aquarium Pflegeset zu erwerben, das verschiedene Keschertypen enthält.
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Mit dem richtigen Kescher und etwas Übung wird das Einfangen und Umsetzen deiner Fische zu einer stressfreien Routine – sowohl für dich als auch für deine aquatischen Freunde.







