Schwimmpflanzen im Aquarium
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von Immobilienmakler Wiesbaden
Die Gestaltung eines Aquariums ist mehr als nur das Einsetzen von Fischen und Steinen. Echte Unterwasserlandschaften entstehen erst durch die richtige Kombination von Pflanzen – und dabei spielen Schwimmpflanzen im Aquarium eine besondere Rolle. Diese natürlichen Schönheiten schwimmen elegant auf der Wasseroberfläche und verleihen jedem Becken eine ganz eigene Atmosphäre. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die faszinierende Welt der Aquarium Schwimmpflanzen.
Warum Schwimmpflanzen im Aquarium unverzichtbar sind
Schwimmpflanzen sind nicht nur ein optisches Highlight, sondern erfüllen im Ökosystem Aquarium zahlreiche wichtige Funktionen. Anders als ihre verwurzelten Verwandten, die wir in unserem Artikel über robuste Grünpflanzen fürs Unterwasserparadies vorgestellt haben, gedeihen Aquarium Schwimmpflanzen direkt auf der Wasseroberfläche.
Ein entscheidender Vorteil dieser Pflanzengruppe ist ihre natürliche Beschattung des Beckens. Die schwimmenden Blätter filtern das einfallende Licht und schaffen schattige Bereiche im Aquarium – ideal für lichtempfindliche Fischarten, die solche Rückzugsorte lieben. Zudem dienen die herabhängenden Wurzeln vieler Schwimmpflanzen als perfekte Verstecke für Jungfische oder scheue Aquarienbewohner.
Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit von Schwimmpflanzen, Nährstoffe direkt aus dem Wasser aufzunehmen. Sie sind wahre Experten im Filtern von Nitrat und Phosphat und tragen so maßgeblich zur Verbesserung der Wasserqualität bei. Dies kann die Bildung von lästigen Algen deutlich reduzieren – ein Effekt, den jeder Aquarianer zu schätzen weiß.
Die beliebtesten Schwimmpflanzen für Ihr Aquarium
Die Vielfalt der verfügbaren Aquarium Schwimmpflanzen ist beeindruckend. Hier stelle ich Ihnen die beliebtesten Arten vor, die Ihr Aquascaping auf ein neues Niveau heben können:
1. Wasserlinsen (Lemna minor)
Wasserlinsen gehören zu den kleinsten Blütenpflanzen der Welt und bilden einen attraktiven grünen Teppich auf der Wasseroberfläche. Diese winzigen Schwimmpflanzen vermehren sich rasant und können bei guten Bedingungen die gesamte Oberfläche bedecken. Ihre intensive Nährstoffaufnahme macht sie zu effektiven Algenbekämpfern. Für Anfänger eignen sich Wasserlinsen hervorragend, da sie extrem robust sind und kaum Pflege benötigen.
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2. Froschbiss (Limnobium laevigatum)
Der Froschbiss beeindruckt mit seinen runden, saftig grünen Blättern, die an kleine Seerosenblätter erinnern. Die Pflanze bildet lange Wurzeln, die ins Wasser hängen und einen wunderbaren Kontrast zum restlichen Aquascaping bieten. Jungfische nutzen diese Wurzeln gerne als Versteck und Nahrungsquelle. Der Froschbiss wächst mäßig schnell und lässt sich bei Bedarf leicht ausdünnen.
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3. Muschelblume (Pistia stratiotes)
Mit ihren samtigen, hellgrünen Blättern, die in einer rosettenartigen Form angeordnet sind, ist die Muschelblume ein echter Hingucker. Die auch als Wassersalat bekannte Pflanze bildet ein dichtes Wurzelwerk, das bis zu 10 cm in die Tiefe reichen kann. Beachten Sie, dass die Muschelblume viel Licht benötigt und bei guten Bedingungen schnell wächst. In warmen, nährstoffreichen Aquarien kann eine regelmäßige Ausdünnung notwendig sein.
4. Salvinia (Salvinia natans)
Salvinia gehört zu den Schwimmfarnen und besticht durch ihre ovalen, behaarten Blätter, die in Paaren angeordnet sind. Die feinen Härchen auf der Oberseite sorgen dafür, dass die Blätter selbst bei Wasserbewegung trocken bleiben. Diese robuste Schwimmpflanze vermehrt sich durch Teilung und wächst bei guten Bedingungen zügig. Für ein kontrolliertes Wachstum empfiehlt sich gelegentliches Ausdünnen.
Richtige Pflege von Schwimmpflanzen im Aquarium
Obwohl Schwimmpflanzen im Aquarium generell pflegeleicht sind, gibt es einige Faktoren, die ihr Gedeihen beeinflussen. Mit den folgenden Tipps sorgen Sie für optimale Wachstumsbedingungen:
Beleuchtung und Temperatur
Die meisten Schwimmpflanzen stammen aus tropischen Regionen und bevorzugen warmes Wasser zwischen 22 und 28 Grad Celsius. Eine ausreichende Beleuchtung ist entscheidend – verwenden Sie idealerweise eine LED-Aquarium-Beleuchtung mit mittlerer bis hoher Intensität. Beachten Sie, dass zu viel direktes Licht die Blätter mancher Arten verbrennen kann.
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Besonders bei offenen Aquarien ist die Luftfeuchtigkeit ein wichtiger Faktor. Einige Schwimmpflanzen wie die Muschelblume bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit über der Wasseroberfläche. In trockenen Räumen kann die Verwendung einer Abdeckung sinnvoll sein, die dennoch genügend Raum zwischen Wasseroberfläche und Glas lässt.
Nährstoffversorgung
Obwohl Aquarium Schwimmpflanzen Nährstoffe primär aus dem Wasser beziehen, können sie von einer gezielten Düngung profitieren. Bei nährstoffarmen Becken oder solchen mit wenigen Fischen empfiehlt sich die Zugabe eines Flüssigdüngers für Aquarienpflanzen. Achten Sie dabei besonders auf einen ausreichenden Gehalt an Eisen und Kalium, da diese Elemente für sattgrüne Blätter sorgen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kohlendioxid-Versorgung. Da Schwimmpflanzen direkten Zugang zur Luft haben, sind sie weniger auf CO₂-Zugaben angewiesen als untergetauchte Pflanzen. In Aquarien mit CO₂-Düngung können sie sogar besonders gut gedeihen und das überschüssige CO₂ abbauen.
Kontrolle des Wachstums
Viele Schwimmpflanzen im Aquarium wachsen bei guten Bedingungen außerordentlich schnell. Eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Ausdünnung ist daher unerlässlich. Entfernen Sie überschüssige Pflanzen vorsichtig mit einer Aquarium-Pflanzenpinzette oder einem feinen Netz.
Bei zu dichtem Bewuchs können Probleme entstehen: Die Pflanzen nehmen den Unterwasserpflanzen Licht weg, verhindern den Gasaustausch an der Wasseroberfläche und können den Zugang zur Fütterung erschweren. Streben Sie eine Bedeckung von etwa 30-70% der Wasseroberfläche an – je nach Aquarienkonzept und Fischbesatz.
Schwimmpflanzen kreativ ins Aquascaping einbinden
Die Integration von Schwimmpflanzen im Aquarium eröffnet spannende gestalterische Möglichkeiten. Hier einige Inspirationen für Ihr nächstes Aquascaping-Projekt:
Kombinieren Sie verschiedene Schwimmpflanzenarten für einen lebendigen Oberflächenbereich. Der Kontrast zwischen den winzigen Wasserlinsen und den größeren Blättern des Froschbisses schafft interessante visuelle Strukturen. Platzieren Sie die Schwimmpflanzen gezielt, etwa um bestimmte Bereiche des Aquariums zu beschatten oder optisch hervorzuheben.
Besonders reizvoll wirken Aquarium Schwimmpflanzen in Kombination mit emersen (über die Wasseroberfläche hinauswachsenden) Pflanzen. So entsteht ein fließender Übergang zwischen Wasser- und Luftbereich. Für diesen Look eignen sich beispielsweise Sumpfpflanzen, die teilweise untergetaucht wachsen können.
Nutzen Sie auch die herabhängenden Wurzeln als Gestaltungselement. Diese bilden natürliche „Vorhänge“ im Wasser, die besonders in hohen Aquarien eine faszinierende Tiefenwirkung erzeugen können. Schwimmpflanzen verleihen Ihrem Aquarium nicht nur einen naturnahen Look, sondern sorgen durch die Filterung des einfallenden Lichts auch für faszinierende Lichtspiele unter Wasser.
Fazit: Schwimmpflanzen als Bereicherung für jedes Aquarium
Schwimmpflanzen im Aquarium sind wahre Multitalente: Sie verbessern die Wasserqualität, bieten Schutz für Fische und sind dabei noch echte Hingucker. Die Auswahl an verschiedenen Arten ermöglicht es Ihnen, genau die Pflanzen zu finden, die zu Ihrem Aquascaping-Konzept und den Bedürfnissen Ihrer Aquarienbewohner passen.
Ob als üppiger grüner Teppich oder als dezente Akzente – Schwimmpflanzen setzen natürliche Highlights in jedem Becken. Mit ihrer einfachen Handhabung sind sie sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Aquarianer eine wertvolle Bereicherung. Experimentieren Sie mit verschiedenen Arten und entdecken Sie, wie Aquarium Schwimmpflanzen Ihr Unterwasserparadies auf ein neues Niveau heben können.
Starten Sie am besten mit einem Schwimmpflanzen-Set, das verschiedene Arten enthält, und finden Sie heraus, welche in Ihrem spezifischen Aquarium am besten gedeihen. Mit etwas Geduld und den richtigen Pflegetipps werden Sie bald die zahlreichen Vorteile dieser faszinierenden Pflanzengruppe in Ihrem eigenen Unterwasserparadies genießen können.
+ Welche Schwimmpflanzen eignen sich am besten für Anfänger im Aquarium?
Für Anfänger sind Wasserlinsen (Lemna minor) die ideale Wahl, da sie extrem robust und pflegeleicht sind. Sie vermehren sich zuverlässig und benötigen kaum Aufmerksamkeit. Ebenfalls gut geeignet ist Froschbiss, der mit seinen runden Blättern attraktiv aussieht und moderate Wachstumsgeschwindigkeit hat.
Am besten starten Sie mit einem Schwimmpflanzen-Set, das verschiedene Arten enthält. So können Sie herausfinden, welche Pflanzen in Ihrem spezifischen Aquarium am besten gedeihen.
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Wichtig ist eine passende LED-Beleuchtung mit mittlerer Intensität. Bei nährstoffarmen Becken können Sie zusätzlich einen Flüssigdünger für Aquarienpflanzen verwenden, um das Wachstum zu unterstützen.
+ Wie verhindere ich, dass Schwimmpflanzen mein ganzes Aquarium überwuchern?
Die regelmäßige Kontrolle und Ausdünnung ist der Schlüssel zur Vermeidung von Überwucherung. Entfernen Sie überschüssige Pflanzen am besten wöchentlich mit einem feinen Netz oder einer Aquarium-Pflanzenpinzette.
Streben Sie eine Bedeckung von 30-70% der Wasseroberfläche an. Bei zu dichtem Bewuchs leiden die untergetauchten Pflanzen unter Lichtmangel, und der Gasaustausch wird behindert. Besonders schnellwachsende Arten wie Wasserlinsen oder Muschelblume benötigen häufigere Pflege.
Ein praktischer Trick: Verwenden Sie einen schwimmenden Ring oder Rahmen, um die Schwimmpflanzen in einem bestimmten Bereich zu halten. So behalten Sie die Kontrolle über die Ausbreitung und können gezielt Bereiche Ihres Aquariums beschatten.
+ Brauchen Schwimmpflanzen im Aquarium zusätzlichen Dünger?
Das kommt auf Ihr Aquarium an. In gut besetzten Becken mit vielen Fischen reichen die natürlich entstehenden Nährstoffe meist aus. Bei nährstoffarmen Aquarien oder solchen mit wenigen Fischen ist eine gezielte Düngung jedoch sinnvoll.
Verwenden Sie einen Flüssigdünger für Aquarienpflanzen, der reich an Eisen und Kalium ist – diese Elemente sorgen für sattgrüne, gesunde Blätter. Achten Sie auf gelbe oder blasse Blätter als Zeichen von Nährstoffmangel.
Ein Vorteil: Schwimmpflanzen haben direkten Zugang zur Luft und sind daher weniger auf CO₂-Düngung angewiesen als untergetauchte Pflanzen. Dennoch profitieren sie von einer CO₂-Anlage, falls Sie eine haben.
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+ Welche Temperatur und Beleuchtung brauchen Schwimmpflanzen?
Die meisten Schwimmpflanzen stammen aus tropischen Regionen und bevorzugen Wassertemperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius. Eine zuverlässige Aquarium-Heizung ist daher in den meisten Wohnräumen empfehlenswert.
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Bei der Beleuchtung benötigen Sie eine LED-Aquarium-Beleuchtung mit mittlerer bis hoher Intensität. Beachten Sie jedoch: Zu viel direktes Licht kann die Blätter mancher Arten verbrennen. Eine Beleuchtungsdauer von 8-10 Stunden täglich ist ideal.
Die Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls wichtig: Einige Arten wie die Muschelblume bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit über der Wasseroberfläche. In trockenen Räumen kann eine Aquarium-Abdeckung helfen, die dennoch genügend Raum zwischen Wasser und Glas lässt.
+ Helfen Schwimmpflanzen wirklich gegen Algen im Aquarium?
Ja, Schwimmpflanzen sind hervorragende natürliche Algenbekämpfer! Sie nehmen Nitrat und Phosphat – die Hauptnährstoffe für Algenwachstum – direkt aus dem Wasser auf und entziehen den Algen damit die Lebensgrundlage.
Besonders effektiv sind schnellwachsende Arten wie Wasserlinsen, die bei guten Bedingungen die gesamte Oberfläche bedecken können und intensive Nährstoffaufnahme betreiben. Ein Schwimmpflanzen-Set mit verschiedenen Arten maximiert diesen Effekt.
Zusätzlich beschatten die Pflanzen das Aquarium und reduzieren so das Lichtangebot für Algen. Für ein ganzheitliches Anti-Algen-Konzept kombinieren Sie Schwimmpflanzen mit regelmäßigen Wasserwechseln und einer angepassten Beleuchtung. Bei hartnäckigen Algenproblemen kann zusätzlich ein Algenbekämpfungsmittel helfen.
+ Sind Schwimmpflanzen für alle Fischarten geeignet?
Schwimmpflanzen sind für die meisten Fischarten sehr vorteilhaft, aber es gibt Ausnahmen. Besonders profitieren lichtempfindliche Arten wie Salmler, Bärblinge und viele Welsarten von der natürlichen Beschattung. Die herabhängenden Wurzeln bieten zudem ideale Verstecke für Jungfische und scheue Arten.
Labyrinthfische wie Kampffische und Guramis lieben Schwimmpflanzen, da sie in der Natur unter ähnlichen Bedingungen leben. Auch für Zuchtbecken sind die Pflanzen ideal, da die Wurzeln Schutz für Jungfische bieten.
Vorsicht ist geboten bei Fischen, die viel Oberflächenlicht benötigen oder häufig an die Oberfläche kommen müssen (wie einige Labyrinthfische zur Atmung). Hier sollte die Bedeckung auf maximal 50% begrenzt werden. Verwenden Sie zur kontrollierten Pflege eine Aquarium-Pflanzenpinzette zum gezielten Ausdünnen. Ein Schwimmpflanzen-Set ermöglicht es, verschiedene Arten zu testen.
+ Wie pflanze ich Schwimmpflanzen richtig ins Aquarium ein?
Die gute Nachricht: Schwimmpflanzen einzusetzen ist denkbar einfach! Anders als bodenwurzelnde Pflanzen müssen Sie sie einfach nur auf die Wasseroberfläche legen – sie schwimmen von selbst und finden ihre Position.
Vor dem Einsetzen sollten Sie die Pflanzen gründlich spülen, um Schädlinge, Schneckeneier oder unerwünschte Algen zu entfernen. Entfernen Sie auch braune oder beschädigte Blätter mit einer Aquarium-Pflanzenschere.
Verteilen Sie die Pflanzen gleichmäßig auf der Oberfläche, aber vermeiden Sie eine vollständige Bedeckung – 30-50% sind für den Anfang ideal. Bei starker Strömung durch Filter können Sie einen schwimmenden Ring verwenden, um die Pflanzen in ruhigeren Bereichen zu halten.
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Starten Sie am besten mit einem Schwimmpflanzen-Set für Ihr Aquarium.
+ Was ist der Unterschied zwischen Wasserlinsen, Froschbiss und Muschelblume?
Wasserlinsen sind die kleinsten der drei und bilden einen dichten grünen Teppich aus winzigen, einzelnen Blättchen. Sie vermehren sich extrem schnell und sind perfekt für Anfänger. Ihre intensive Nährstoffaufnahme macht sie zu Top-Algenbekämpfern.
Froschbiss hat größere, runde Blätter (ähnlich wie Mini-Seerosen) mit langen herabhängenden Wurzeln. Er wächst moderater und lässt sich leichter kontrollieren. Die Wurzeln bieten hervorragende Verstecke für Jungfische.
Muschelblume (Wassersalat) ist die größte und auffälligste Art mit samtigen, hellgrünen Blättern in Rosettenform. Sie benötigt viel Licht und hohe Luftfeuchtigkeit, wächst dafür aber beeindruckend. Das Wurzelwerk kann bis zu 10 cm tief reichen.
Am besten probieren Sie alle drei mit einem Schwimmpflanzen-Set aus. Zur Pflege empfiehlt sich eine gute LED-Beleuchtung und bei Bedarf Flüssigdünger.
+ Können Schwimmpflanzen bei geringer Beleuchtung überleben?
Die meisten Schwimmpflanzen benötigen mittlere bis hohe Lichtintensität, aber einige Arten kommen mit weniger Licht zurecht. Froschbiss ist relativ anpassungsfähig und toleriert auch schwächere Beleuchtung, wächst dann allerdings langsamer.
Bei geringer Beleuchtung zeigen Schwimmpflanzen typische Mangelsymptome: Die Blätter werden kleiner, blasser oder gelblich, und das Wachstum verlangsamt sich deutlich. Die Pflanzen können zwar überleben, erfüllen aber ihre Aufgaben (Nährstoffaufnahme, Algenbekämpfung) nur eingeschränkt.
Investieren Sie in eine qualitativ hochwertige LED-Aquarium-Beleuchtung mit ausreichender Leistung. Moderne LED-Systeme sind energieeffizient und bieten das richtige Lichtspektrum für Pflanzenwachstum. Ergänzen Sie bei Bedarf mit einem Flüssigdünger für Aquarienpflanzen, um optimale Wachstumsbedingungen in Ihrem Aquarium zu schaffen.
+ Wie kombiniere ich Schwimmpflanzen am besten mit anderen Aquarienpflanzen?
Die Balance zwischen Schwimm- und Bodenpflanzen ist entscheidend. Achten Sie darauf, dass die Schwimmpflanzen nicht mehr als 50-70% der Oberfläche bedecken, damit genug Licht für Ihre untergetauchten Pflanzen durchkommt. Lichtbedürftige Bodenpflanzen sollten in weniger beschatteten Bereichen platziert werden.
Besonders harmonisch wirkt die Kombination von Schwimmpflanzen mit schattenliebenden Aquarienpflanzen wie Anubias, Javafarn oder Cryptocorynen. Diese profitieren sogar von der Lichtreduktion durch die Schwimmpflanzen. Die herabhängenden Wurzeln von Froschbiss oder Muschelblume schaffen einen schönen Übergang zur Unterwasserlandschaft.
Für ein naturnahes Aquascaping kombinieren Sie verschiedene Pflanzenebenen: Bodendecker vorne, mittlere Pflanzen in der Mitte und Schwimmpflanzen oben. Verwenden Sie eine Aquarium-Pflanzenpinzette für präzises Arbeiten. Ein Schwimmpflanzen-Set bietet verschiedene Arten zum Experimentieren.